Einleitung         Motivation         Problemstellung         Zielsetzung         Nutzen    


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Problemstellung
Moderne fluidtechnische Maschinen und Anlagen haben sich von gesteuerten mechanischen Systemen zu komplexen mechatronischen Produkten mit hydraulischen, pneumatischen, mechanischen und signalverarbeitenden Komponenten gewandelt. Die Kombination von hydraulischen Antrieben mit elektronischer Steuerungstechnik führt in vielen Fällen zu vorteilhaften Eigenschaften des Gesamtssystems. Vorraussetzung für einen zuverlässigen Betrieb ist die richtige Abstimmung aller Komponenten und deren Eigenschaften. Um die Systemzuverlässigkeit zu verbessern und die Produktentwicklung effizienter zu gestalten, ist eine integrative Entwicklung und eine verbesserte Synchronisation der Zusammenarbeit der beteiligten Fachdisziplinen zu realisieren. Unser Ansatz zur Lösung dieser Herausforderung ist die Gestaltung einer integrierten Entwicklungsumgebung mit plattformneutralen, disziplinübergreifenden Referenzprozessen für die Synchronisation der spezifischen Informationsmodelle. Dazu werden praxisrelevante Entwicklungsprojekte typologisiert und deren besondere Anforderungen an eine integrierte Entwicklungsumgebung identifiziert. Auf Grundlage der Analyse wird ein idealer, konfigurierbarer Entwicklungsreferenzprozess für die fluidtechnisch-mechatronische Produktentwicklung abgeleitet. Die Referenzprozesse werden um fluidspezifische Methoden und Simulationsmodelle erweitert und in den mechatronischen Entwicklungsprozess integriert. Die Entwicklungsumgebung fasst alle Disziplinen und Aktivitäten im Prozess der Produktentwicklung sowie die eingesetzten Methoden, Werkzeuge und IT-Systeme und die zugehörige Produkt- und Prozessinformationen vom Systementwurf bis zur Inbetriebnahme und Rückkopplung der Betriebsdaten während des gesamten Lebenszyklus zusammen.


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