Das Verbundprojekt Fluidtronic leistet einen wesentlichen Beitrag innerhalb des durch das BMBF geförderten Rahmenkonzepts Forschung für die Produktion von morgen. Mit dem vorliegenden Forschungsvorhaben sollen Potenziale einer integrierten fluidtechnisch-mechatronischen Systementwicklung erschlossen werden. Das Verbundprojekt setzt sich zusammen aus insgesamt neun Industriepartnern und zwei Forschungsinstituten.
Moderne fluidtechnische Maschinen und Anlagen haben sich von gesteuerten mechanischen Systemen zu komplexen mechatronischen Produkten mit hydraulischen, pneumatischen, mechanischen und signalverarbeitenden Komponenten gewandelt.
Die Kombination von hydraulischen Antrieben mit elektronischer Steuerungstechnik führt in vielen Fällen zu vorteilhaften Eigenschaften des Gesamtssystems. Vorraussetzung für einen zuverlässigen Betrieb ist die richtige Abstimmung aller Komponenten und deren Eigenschaften.
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Die Vernetzung zwischen den beteiligten Disziplinen führt zu komplexen Wechselwirkungen und erfordert zur Absicherung der Produktzuverlässigkeit eine angepasste Entwicklungsumgebung
Aufgrund unstrukturierter Informationsflüsse ist das Ableiten von Anforderungen an Einzelkomponenten aus den Randbedingungen für das Gesamtsystem nicht oder nur mit einem erheblichen Maß an Erfahrung möglich. Material- und systembedingte Unverträglichkeiten können nicht frühzeitig erkannt werden und erfordern aufgrund ihres späten Auftretens im Prozess ein kostenintensives, iteratives Vorgehen zur Problembeseitigung.
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